Ehrenamtliches Engagement gewürdigt:
Rasenplatz in Eschbach eingeweiht
Eschbach. (da) "Der Traum eines jeden Fußballspielers ist ein Rasenplatz. Es gibt keine Zukunft für einen Sportverein ohne einen solchen", brachte es Sportmediziner Dr. Kurt Kaiser auf den Punkt. In seiner Festrede zum offiziellen Teil der Einweihung des neuen Eschbacher Rasenplatzes legte er dar, wie gesundheitsschädigend Hartplätze sind, von denen es immerhin noch fünf im Bereich des südwestdeutschen Fußballverbandes gäbe. Eschbach habe es geschafft, einen schönen Rasenplatz zu bekommen und dies in Eigenleistung in 1000 Arbeitsstunden bewerkstelligt. „Sie haben hier eine großartige ehrenamtliche Leistung erbracht" meinte auch Landrätin Riedmaier in ihrer Ansprache. Sie brachte als Verwaltungsratsvorsitzende der Sparkasse Südliche Weinstraße einen Scheck über 2.500 Euro mit, den sie dem 1. Vorsitzenden des ASV Eschbach, Gerhard Dausch mit Freude überreichte. Gleichzeitig zeichnete sie Rolf Christ mit der Sportehrenplakette aus (die Ehrung nahm dessen Ehefrau entgegen). Rolf Christ hatte sich, ebenso wie Thomas Stein, der das Projekt weiter betreut, mit anderen bei der Gestaltung des Platzes besonders engagiert. Weitere Ehrungen gab es von dem Vorsitzenden des Sportbundes Pfalz, Günther Schwarz.Ehrung bei Einweihung des Rasenplatzes Er überreichte Josef Dangel die bronzene Ehrennadel des Sportbundes. Gerhard Dausch freute sich über die silberne Ehrennadel. Josef Braun wurde zum Ehrenmitglied ernannt; Kreisverbandsvorsitzender Walter Mayer nahm für den südwestdeutschen Fußballverband ebenfalls Ehrungen vor: Bernd Schmitzer und Franz-Josef Laux erhielten die silberne Ehrennadel, Flori Karl, Martin Laux, Thomas Stein und Gerhard Naab die bronzene Nadel des Verbandes. Im Verlauf des Abends wurden Heinrich Dausch und Paul Buchwald mit der goldenen Ehrennadel des ASV ausgezeichnet. Ulrike Eichhorn und Simone Schmitzer Trainerinnen der Garde, wurden nach fünf Jahren Tätigkeit verabschiedet. Der ASV bedankt sich bei 233 Spendern, die insgesamt 22.630 Euro gespendet haben. Der Sportbund hatte 14.500 Euro zugeschossen, 3.000 Euro hatte man durch eine Bausteinaktion erhalten; die Gesamtkosten belaufen sich auf cirka 75.000 Euro.